Die günstigsten und teuersten Länder zum Auswandern

Die Entscheidung zum Auswandern in ein anderes Land wird oft durch mehrere Faktoren beeinflusst. So z.B. das Klima oder aber auch der Lebensstil der Einwohner. Ein Faktor, der für viele sicherlich nicht unerheblich ist, sind die Kosten. Es gibt viele Länder, in denen das Preisniveau wesentlich höher oder aber wesentlich niedriger als in Deutschland ist. Wenn man schon die Wahl hat, warum sollte man nicht ein Land wählen, in dem man besonders günstig leben kann. Natürlich vorausgesetzt, das alle anderen Faktoren stimmen. Um sie in ihrer Entscheidungsfindung zu unterstützen, werteten wir für sie Daten vom Statistischen Bundesamt über das Preisniveau und die Kaufkraft des Euros in der Welt aus. Das Preisniveau Deutschlands wird hierbei durch die in Berlin vorherrschenden Preise repräsentiert.

Eines der teuersten Länder im Vergleich zu Deutschland ist Japan. In Tokyo ist das Preisniveau umdurchschnittlich 35,7% höher als in Berlin. Das bedeutet, dass sie für einen Euro, den sie dort ausgeben nur Waren im Gegenwert von 74 Cent bekommen. Norwegen ist sogar noch ein bisschen teurer. Im Erhebungsort der Untersuchung Oslo sind die Preise im Mittel 38,8% höher als in Deutschlands Hauptstadt.

Vorallem für Auswanderer, die mit ihrem ersparten Geld im Ausland leben möchten, ist dies relevant. Sobald man einen Job im Ausland annimmt, sind die Zahlen nicht mehr so wichtig. Generell werden in Ländern mit höherem Preisniveau auch höhere Löhne gezahlt. Daher gleichen sich die Differenzen wieder aus.

Immerhin noch 25% teurer ist Großbritannien für Deutsche. Wer z.B. London leben möchte, sollte entweder fleißig gespart haben oder sich einen Job suchen. Die Schweiz und Frankreich sind beide etwa 15% teurer. DieVereignigten Staaten liegen fast auf dem Niveau von Deutschland. Etwa 3,4% mehr bezahlt ein Deutscher hier um seinen Lebensstil aufrecht zu erhalten. Kanada liegt mit 4,6% über dem Preisniveau Berlins. Für Australien, Belgien, Griechenland, Spanien, Luxemburg und Portugal sind es weniger als drei Prozent.

Wenden wir uns nun der preislichen gesehen attraktiveren Seite zu. Fünf Prozent günstiger lebt es sich z.B. auf Malta. Kroatien ist schon etwa 12% günstiger. Am günstigsten lebt es sich aber in Paraguay. Hier liegt das Preisniveau um etwa 40% niedriger als in Deutschland. Für einen Euro, den man ausgibt, bekommt man also Waren im Gegenwert von 1,67 Euro.
In Thailand ist der deutsche Lebensstil immerhin noch 20% günstiger. In LaosArgentinien und auf den Philippinen sind es dreißig Prozent.

Eine wichtige Bemerkung: Die hier errechneten Preisniveaus des Statistischen Bundesamts basieren auf einemdeutschen Warenkorb. D.h. es wird verglichen wie viel es kosten würde seine deutschen Lebensgewohnheiten hinsichtlich Konsum im Ausland aufrecht zu erhalten. Angenommen man ist bereit sich der einheimischen Kultur anzupassen und einige Gewohnheiten zu ändern, so ist es wahrscheinlich möglich wesentlich günstiger zu leben als diese Preisniveaus es angeben. In diesem Fall wäre Japan weniger teuer und Länder wie Paraguay sogar noch günstiger als angegeben.

Auswandern Checkliste

Bei einer so wichtigen Entscheidung wie der zum Auswandern sollte man eine Art Checkliste immer zur Hand haben. Aus diesem Grunde haben wir eine Art Checkliste für alle Auswanderer erstellt. Sollten euch andere Punkte einfallen, die auf der Liste noch nicht aufgeführt sind, schreibt uns bitte eine Email. Unsere Liste ist erst mal eine “Beta-Liste”.

Punkte, die in Deutschland vor der Abreise geregelt werden sollten:

- Möglichst schon von Deutschland aus eineWohnung und Arbeitsstelle im Auslandorganisieren. Unter Umständen macht ein Besuch vor Ort Sinn.
- Visum bzw. Aufenthaltserlaubnis erwerben
- Den Umzug ins Ausland organisieren
- Aussortieren welche Dinge mitgenommen werden müssen und welche das zeitliche Segnen sollten
- Kündigung der Wohnung und Arbeitsstelle in Deutschland
- Versicherungen in Deutschland kündigen
- Versicherungen fürs Ausland abschließen
- beim Einwohnermeldeamt in Deutschland abmelden
- Alle Arten von Verträgen in Deutschland kündigen: Telefon, Fernsehen, Strom, Internet, Handyvertrag usw.
- Bei Söhnen oder Töchtern: Abmeldung in der Schule/Kindergarten
- Auto in Deutschland abmelden
- evt. deutsches Bankkonto auflösen
- letze Arztbesuche durchführen und ggf. Impfungen auffrischen

Im Ausland:

- Falls noch nicht in Deutschland erledigt: Arbeitsstelle und Wohnung/Haus suchen
- PKW anmelden
- Beim örtlichen Meldeamt/Polizei anmelden
- Kinder in der Schule oder im Kindergarten anmelden
- Versicherungen abschließen
- Bankkonto eröffnen

Und schließlich nicht vergessen: Das Leben im Ausland genießen und hoffentlich feststellen, dass die richtige Entscheidung getroffen wurde.

Auswandern nach Ungarn

Auch in Osteuropa gibt es attraktive Ziele zum Auswandern, zum Beispiel Ungarn. Das Land gilt als noch unbekanntes Urlaubsparadies. Interessante Bauten, eine gute Küche, exzellente Weine und schöne Naturschutzparks sind eine Reihe der verlockenden Merkmale Ungarns.
Ungarns Nachbarländer sind die Slowakei, Ukraine, Rumänien, Serbien, Slowenien, Kroatien und Österreich. Das Land hat etwa 10 Millionen Einwohner und eine mittlere Bevölkerungsdichte von 100 Einwohnern pro km². Etwa 90 Prozent der Bevölkerung sind Ungarn. Knapp drei Prozent der in Ungarn lebenden Menschen sind Deutsche, die nach Osteuropa ausgewandert sind. Ungarns Hauptstadt ist Budapest mit einer Bevölkerung von 1,7 Millionen Menschen. Die nächst größeren Städte sind Debrecen, Miskolc, Szeged, Pécs und Gyor.

Das Klima in Ungarn ist relativ trocken. Dies ist auf die Binnenlage des Landes und die abschirmenden Gebirge zurück zu führen. Die Sommer sind heiß und die Winter kalt. Die mittlere Temperatur im Januar liegt zwischen -1 und -3 Grad. Im Juli ist die durchschnittliche Temperatur etwa 21 Grad.

Ungarns Wirtschaft wuchs 2005 mit 4,1 Prozent. Damit lag sie über dem durchschnittlichen Wachstum der gesamten EU, jedoch unter dem Durchschnitt der 10 neuen Mitglieder. Haupttreiber des Wachstums ist der Export des Landes. Ungarn exportiert hauptsächlich Güter aus dem produzierenden Gewerbe, welches hauptsächlich durch Investitionen aus dem Ausland modernisiert wird. Die Arbeitslosenquote liegt 2006 bei 7,6 Prozent. Der Staat steht vor der schwierigen Aufgabe den Haushalt zu konsolidieren.

Das Preisniveau in Ungarn liegt noch deutlich unter dem in Deutschland vorherrschendem Niveau. In Restaurant bekommt man ein Hauptgericht häufig schon für 4 Euro. Grundsätzlich sind die eher touristischen Orte teurer als das Hinterland.

Um als Deutscher die Einreisebestimmungen zu erfüllen, muss lediglich ein gültiger Reisepass oder Personalausweis mitgeführt werden. Auf diese Weise können sie visumfrei einreisen und sich bis zu 90 Tage im Land aufhalten. Für längere Aufenthalte muss bei der Einwanderungsbehörde eine Aufenthaltserlaubnis beantragt werden (Link unter dem Artikel).

Touristen werden vor Autodieben gewarnt. Besonders beliebt sind folgende Modelle: BMW, Mercedes, Audi und VW. Selbst elektronische Wegfahrsperren bieten häufig keinen Schutz. Für Autofahrer gilt in Ungarn die Null-Promille-Grenze. Bei Verstoß gegen die Regelung droht sofortiger Führerscheinentzug. Außerhalb geschlossener Ortschaften muss auch bei Tageslicht immer Abblendlicht eingeschaltet werden.

Beim auswärtigen Amt liegt zum Zeitpunkt unserer Recherche kein sicherheitsspezifischer Hinweis für Ungarn vor.

Die Einkommensteuer ist wie in Deutland progressiv gestaffelt. Für ein Jahreseinkommen von umgerechnet über 4000 Euro zahlt man in Ungarn den Spitzensteuersatz von 40 Prozent. Deutsche zahlen somit mit großer Wahrscheinlichkeit den höchsten Steuersatz.

Ungarische Einwanderungsbehörde
http://www.bm-bah.hu/

Deutsch Botschaft in Ungarn
Hans Peter Schiff
Úri utca 64-66
1014 Budapest I
Telefon: (0036 1) 488 35 00
Telefax: (0036 1) 488 35 05
Email: info@deutschebotschaft-budapest.hu
http://www.budapest.diplo.de/

Botschaft der Republik Ungarn
Herr Sándor Peisch
Unter den Linden 74 – 76
10117 Berlin
Telefon: 030-203 10-0
Telefax: 030-229 13 14
Email: nktitkarsag@ungarische-botschaft.de
http://www.ungarische-botschaft.de/

Auswandern in die Türkei

Die Türkei ist nicht das typische Land zum Auswandern. Dennoch gibt es gute Gründe sein Leben in diesem südlichen Land zu verbringen. Die Türkei erstreckt sich über zwei Kontinente: Europa und Asien. Nur vier Prozent der Fläche liegen in Europa, der restliche Teil gehört zu Asien. Mit etwa 70 Millionen Einwohnern ist die Türkei Bevölkerungszahl der Türkei fast so hoch wie die Deutschlands.

Die Landesgrenze der Türkei ist insgesamt fast 10.000 Kilometer lang. Über 70 Prozent dieser Grenze liegt am Meer. Das Mittelmeerklima zeichnet sich durch trockene und heiße Sommer und milde, feuchte Winter aus. Die mittlere Jahrestemperatur liegt variiert zwischen 10 und 30 Grad.

Die Hauptstadt des Landes Ankara ist ein wichtiges Wirtschaftszentrum. Mit 3,2 Millionen Einwohnern leben hier etwa so viele Menschen wie in Berlin. Die größte Stadt der Türkei ist Istanbul. Sie ist sowohl kulturelles als auch wirtschaftliches Zentrum und mit knapp 9 Millionen Einwohner wesentlich größer als die Hauptstadt. Den Platz der drittgrößten Stadt nimmt Izmir mit 2,7 Millionen Menschen ein. Sie ist heute ein wichtiger Standort für Textil- und Automobilindustrie.

Über neunzig Prozent der Bevölkerung der Türkei sprechen Türkisch. Türkisch ist gleichzeitig Amtssprache. 16 bis 17 Prozent sprechen Kurmandschi, eine kurdische Sprache, die auch in Syrien, Irak, Iran und im Libanon gesprochen wird. In vielen Touristenorten wie z.B. Alanya sprechen viele Menschen auch deutsch. Die türkische Bevölkerung hat sich den Touristenströmen aus Deutschland in dieser Hinsicht angepasst.

Die Währung in der Türkei sind Neue Türkische Lira. Ein Euro sind umgerechnet etwa 1,8 Türkische Lira. Das Preisniveau der Türkei ist im Vergleich zu Deutschland deutlich niedriger. In Touristenorten haben die Einheimischen allerdings erkannt, dass ausländische Besucher in der Regel sehr zahlungskräftig sind. Die Wirtschaftspolitik des Landes ist seit dem Beginn der EU-Beitrittsverhandlungen liberaler geworden. In den 80er und 90er Jahren lag das Wirtschaftswachstum bei durchschnittlich 5 Prozent. Dies reichte bis jetzt immer noch nicht aus, um das Pro-Kopf-Einkommen gegenüber den EU-Staaten wesentlich anzugleichen.

 

Die Landwirtschaft macht auch heute noch einen großen Teil der Beschäftigung im Land aus. 40 Prozent der Erwerbstätigen arbeiten in diesem Sektor und tragen damit 12 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt bei. Im Westen des Landes trägt die Industrie (Textil, Chemie, Elektronik) mit 30 Prozent zum BIP bei.

Als deutscher Staatsbürger kann man mit einem Reisepass oder Personalausweis in die Türkei einreisen. Auf diese Weise kann man sich bis zu 90 Tagen ohne Visum im Land aufhalten. Wenn der Aufenthalt für länger als 90 Tage geplant ist, muss vorher ein Visum bei der türkischen Botschaft eingeholt werden. Ist der Aufenthalt noch länger geplant, muss dies bei der örtlichen Polizei gemeldet werden. Dort kann auch die Aufenthaltserlaubnis beantragt werden. Hierfür müssen aussagekräftige Gründe vorgelegt werden und ein Nachweis über ausreichend finanzielle Mittel vorgelegt werden.

Die Einkommensteuer wird wie in Deutschland mittels eines progressiven Steuersatzes veranlagt. Dieser Steuersatz liegt je nach Einkommen zwischen 15 und 35 Prozent.

In der Vergangenheit kam es zu Sprengstoffanschlägen in verschiedenen Städten der Türkei. Im August 2006 waren die touristischen Zentren Marmaris, Antalya und Istanbul betroffen. Reisende werden dazu aufgerufen besonders vorsichtig zu sein.

Deutsche Botschaft in der Türkei
Dr. Eckart Cuntz
114 Atatürk Bulvari
06540 Kavaklidere-Ankara
Telefon: (0090 312) 455 51 00
Telefax: (0090 312) 426 69 59
Email: infomail@germanembassyank.com
http://www.ankara.diplo.de/

Botschaft der Republik Türkei
Herr Mehmet Ali Irtemcelik
Rungestraße 9
10179 Berlin
Telefon: 030-2 75 85 0
Telefax: 030-27 59 09 15
Email: turk.em.berlin@t-online.de
http://www.tuerkischebotschaft.de/

Auswandern nach Schweden

Dass Schweden als Land zum Auswandern attraktive Aspekte hat, erkennt eine immer größere Anzahl von Auswanderern. Schweden ist ein vergleichsweise kleines Land in Skandinavien. Im Osten grenzt das Land an Finnland und im Westen an Norwegen. Schweden hat 9 Millionen Einwohner und eine niedrige Bevölkerungsdichte von 20 Einwohnern pro km². Die Hauptstadt des Landes ist Stockholm mit einer Bevölkerung von 770.000 Menschen.

Das Klima Schwedens wird stark durch den warmen Golfstrom geprägt. Viel Niederschlag und geringe Temperaturschwankungen über das Jahr sind charakteristisch für das Land. Im Januar liegen die mittleren Temperaturen im Süden bzw. Norden des Landes zwischen 0 und -2 Grad bzw. -12 und -14 Grad. Im Juli erreicht das Thermometer in nördlichen Regionen zwischen 12 und 14 Grad und im südlichen Teil 16 bis 18 Grad.

Knapp 91 Prozent der Bevölkerung sind Schweden. Der Rest der Bevölkerung besteht hauptsächlich aus Finnen, Jugoslawen, Kroaten, Serben und Bosniern.
Die Amtssprache ist Schwedisch. Die meisten Schweden verstehen allerdings auch Norwegisch, da es Schwedisch sehr ähnelt. Der Großteil der Bevölkerung spricht Englisch als Fremdsprache. Die liegt zum Einen daran, dass viele Sendungen im Fernsehen nur auf Englisch gezeigt werden und nicht synchronisiert sind, zum Anderen aber auch an der guten Schulbildung, die vermittelt wird. Als weitere Fremdsprachen werden auch Spanisch, Deutsch und Französisch gelehrt.

Die deutsch-schwedischen Beziehungen laufen problemlos. Im Mai 2003 besuchte Bundespräsident Rau das Land in Form eines Staatsbesuches. 2006 nahm Deutschland den USA die führende Rolle beim Kauf schwedischer Exporte ab. Über zehn Prozent der schwedischen Exporte gingen nach Deutschland. Ein fünftel aller Waren, die Schweden importiert, kommen aus Deutschland. Damit wechselten zwischen Deutschland und Schweden Güterströme im Wert von 26 Milliarden Euro den Besitz.

Schwedens Wirtschaft operiert im Vergleich zu der Größe das Landes in erstaunlich vielen Sektoren. Zu diesen Bereichen gehören Holz und Zellulose, verarbeitende Industrie und Informationstechnologie. Große schwedische Unternehmen sind z.B. Volvo, Saab, Astra oder Ericsson. Die Steuer- bzw. Abgabenquote liegt in Schweden besonders hoch. Mit 50,5 Prozent ist sie rund ein Viertel höher als in Deutschland.

Die Schwächen der schwedischen Wirtschaft liegen in dem teilweise überhöhtem Preisniveau bedingt durch Monopolstellungen großer Unternehmen, dem hohen Krankenstand der Arbeitnehmer und den eben genannten hohen Abgaben für Erwerbstätige.

Deutsche Staatsbürger können mit einem Reisepass oder Personalausweise nach Schweden reisen. Die Dokumente müssen zum Zeitpunkt der Einreise gültig sein. Da Schweden EU-Mitglied ist, sind die Aufenthaltszeiten für EU-Bürger nicht beschränkt.

Seit dem 1. Juni 2005 gilt in allen öffentlichen Gebäuden und gastronomischen Einrichtungen ein allgemeines Rauchverbot. Im Straßenverkehr liegt die Alkoholgrenze bei 0,2 Promille.

Deutsche Botschaft in Schweden
Dr. Wolfgang Trautwein
Skarpögatan 9,
115 27 Stockholm
Telefon: (0046 8) 6 70 15 00
Telefax: (0046 8) 670 15 72
Email: info@german-embassy.se
http://www.stockholm.diplo.de/

Botschaft des Königreichs Schweden
Frau Ruth Evelyn Jacoby
Rauchstraße 1
10787 Berlin
Telefon: 030-50 50 60
Telefax: 030-50 50 67 89
Email: ambassaden.berlin@foreign.ministry.se
http://www.schweden.org/

Auswandern nach Paraguay

Paraguay ist das Traumland für viele Deutsche zum Auswandern. Günstige Lebenshaltungskosten, umkomplizierte Einwanderung und gutes Wetter locken viele Auswanderer nach Paraguay. Das Land ist ein Binnenstaat in Südamerika. Mit 6,5 Millionen Einwohnern und einer Fläche die größer ist als die Bundesrepublik Deutschland.

Die Währung Paraguays sind Guaraní. Zurzeit kann ein Euro gegen 7500 Guarani eingetauscht werden. Das allgemeine Preisniveau in Paraguay ist wesentlich günstiger als in Mitteleuropa. Für 250 Euro monatlich bekommt man schon ein schönes Mietshaus mit Swimmingpool. Der Lohn für eine Haushälterin ist auch sehr erschwinglich.

In Paraguay herrscht subtropisches Klima. Die mittleren Temperaturen im Jahr liegen zwischen 15 und 30 Grad. Für Deutsche Verhältnisse geradezu paradiesische Umstände.

Paraguays Wirtschaft ist hauptsächlich auf Agrarprodukte ausgelegt. Als ein Entwicklungsland ist die Marktwirtschaft von einem großen öffentlichen Sektor geprägt. Daneben existiert allerdings auch ein beträchtlicher informeller Sektor, der von Schmuggel und Markenpiraterie bestimmt ist. Fünfzig Prozent der Paraguayer leben unter der Armutsgrenze, ein viertel lebt sogar in absoluter Armut.

Der wichtigste Wirtschaftszweig ist auch heute noch die Landwirtschaft. Sie trägt zu zwanzig Prozent zum Bruttoinlandsprodukt bei. Mit 19 Prozent tragen „Handel und Finanzen“ zum BIP bei. Die weiterverarbeitende Industrie erwirtschaftet etwa 14,5 Prozent.
Paraguay hat nach Argentinien und Kolumbien die drittgrößte Geldwäsche-Quote in Südamerika.

Die offiziellen Landessprachen in Paraguay sind Spanisch und Guaraní. Neunzig Prozent der Bevölkerung sprechen das indianische Guaraní. Sechzig Prozent sprechen Spanisch. In der Schule wird als Hauptfremdsprache Englisch gelehrt. Theoretisch ist es möglich auch andere Fremdsprachen zu lernen. In der Praxis fehlen den Schulen allerdings häufig die nötigen Ressourcen.

Die Einreise für Deutsche gestaltet sich relativ umkompliziert. Deutsche Staatsbürger müssen bei der Einreise nur über einen Reisepass verfügen, eine von der Fluggesellschaft ausgeteilte „Internationale Reisekarte“ und ein Formular mit der Bestätigung, dass keine tierische Lebensmittel oder Pflanzen eingeführt werden. Wer auf diese Weise einreist, kann bis zu 90 Tage im Land verbringen.

Um nach Paraguay auszuwandern muss man „nur“ nachweisen, dass man über 5000 US Dollar verfügt und sich eine Aufenthaltsgenehmigung erkaufen. Diese kostet zurzeit etwa 800 bis 1000 Dollar. Zu Vorsicht ist geraten, wenn sie an deutschsprachige Zollagenten, Immobilienmakler oder Büros für die Vermittlung von Aufenthaltsgenehmigungen vermittelt werden. Diese haben in der Vergangenheit oft immens hohe Gebühren verlangt.

Schlussendlich sind ist auch die Steuersituation in Paraguay sehr interessant. Normalverdiener unterliegen nicht der Einkommensteuer. Lediglich Unternehmensgewinne müssen mit 25 bis 30 Prozent besteuert werden.

Verglichen mit den beliebtesten Auswanderungsländern wie Amerika und Australien ist Paraguay eine sehr günstige Option zur Auswanderung. Das Wetter und das niedrige Preisniveau sind verlockend attraktive Argumente.

Deutsche Botschaft in Paraguay
Dr. Horst-Wolfram Kerll
Avenida Venezuela 241
Asunción
Telefon: (00595 21) 21 40 09
Telefax: (00595 21) 21 28 63
Email: aaasun@pla.net.py
http://www.asuncion.diplo.de/

Botschaft der Republik Paraguay in Deutschland
I.E. Frau Liliane Lebron De Wenger, Botschafterin
Hardenbergstraße 12
10623 Berlin
Telefon: 030-31 99 86 12
Telefax: 030-31 99 86 17
Email: embapyde@t-online.de

Auswandern nach Österreich

Österreich stellt als Nachbarland Deutschlands eine unweite Alternative zum Auswandern dar. Das Land grenzt neben Deutschland an die Tschechische Republik, Slowakei, Ungarn, Slowenien, Schweiz und Liechtenstein. Mit 8,2 Millionen Einwohnern hat Österreich etwa ein Achtel Deutschlands Bevölkerung. Die Amtsprachen sind Deutsch, Slowenisch und Kroatisch. Wobei Slowenisch und Kroatisch nur regional verbreitet sind. Etwa 70 Prozent der Einwohner sind Katholiken. Protestanten und Muslime machen jeweils nur etwa 4 Prozent der Einwohnerzahl aus.

In Österreich herrscht ein zentraleuropäisches Klima mit kalten Wintern und warmen Sommern. Im Juli ist die durchschnittliche Temperatur 20 Grad. Im Winter liegt sie im Durchschnitt bei 0 Grad. In den Hochgebirgen kann es erheblich kälter werden. Hier misst man teilweise bis zu minus 20 Grad. Die Höchsttemperaturen im Sommer liegen bei 35 Grad.

Österreich ist in neun Bundesländer aufgeteilt. Die Hauptstadt ist Wien mit 1,6 Millionen Einwohnern. Die Beziehungen zwischen Österreich und Deutschland sind vielfältig. Nicht zuletzt wird in beiden Ländern dieselbe Sprache gesprochen. Knapp 87.000 Deutsche sind mit ihrem ersten Wohnsitz in Österreich gemeldet. Etwa 190.000 Österreicher leben in Deutschland. Deutschland ist Hauptabnehmer der österreichischen Exporte. Der wichtigste Wirtschaftssektor in Österreich ist eindeutig Tourismus. Jedes Jahr besuchen etwa 10 Millionen deutsche Touristen das Land, in den meisten Fällen zum Skifahren.

Auch die kulturellen Beziehungen sind eng miteinander verknüpft. Viele deutsche Musiker und Sänger arbeiten oft in Österreich und umgekehrt. Auch die Buchmärkte sind durch dieselbe Sprache miteinander verbunden. Viele österreichische Autoren veröffentlichen ihre Bücher auf dem deutschen Markt.

Die Arbeitslosenquote in Österreich liegt bei 7,1 Prozent. Das Ziel die Arbeitslosigkeit signifikant zu senken, ist noch nicht gelungen. 2005 wuchs das BIP in Österreich um 1,8 Prozent. Die Wirtschaft wird durch die starken Güterexporte getragen.

Als Deutscher kann man mit einem Reisepass oder Personalausweis ins Land einreisen. Ein Visum ist für EU-Bürger nicht nötig. Auch die Aufenthaltsdauer ist nicht beschränkt. Die Einreisebestimmungen stellen somit kein Problem bei der Auswanderung dar.

In Österreich gibt es drei progressive Steuersätze. Für ein jährliches Einkommen zwischen 10.000 und 25.000 Euro zahlt man 38,33 Prozent Steuern. Ab 25.000 bis 51.000 Euro werden 43,6 Prozent fällig. Bei einem Einkommen ab 51.000 Euro jährlich zahlt man den Spitzensteuersatz von 50 Prozent.

Wer beim Wintersport auf seine Kosten kommen will und keine Lust auf Sprachbarrieren hat, kann in Österreich sein Glück suchen. Für Deutsche gibt es wenige Komplikationen, falls sie sich für diesen Weg entscheiden.

Deutsche Botschaft in Österreich
Dr. Gerhard Westdickenberg
Metternichgasse 3
1030 Wien
Telefon: (0043 1) 71 15 40
Telefax: (0043 1) 713 83 66
Email: info@wien.diplo.de
http://www.wien.diplo.de/

Botschaft der Republik Österreich
Herr Christian Prosl
Stauffenbergstraße 1
10785 Berlin
Telefon: 030-20 28 70
Telefax: 030-2 29 05 69
Email: berlin-ob@bmaa.gv.at
http://www.oesterreichische-botschaft.de/

Auswandern nach Norwegen

Wer sich als Deutscher zum Auswandern nach Norwegen entscheidet, ist in guter Gesellschaft. Eine immer größere Zahl von Deutschen entscheidet sich für diesen Schritt. Norwegen ist das westlichste der drei skandinavischen Länder im Norden Europas. Im Nordosten grenzt das Land an Finnland und Russland, im Osten grenzt es an Schweden.

Norwegen hat als eines der wenigen europäischen Länder seine eigene Währung bei der Einführung des Euros beibehalten. Zurzeit entsprechen 8 Norwegische Kronen etwa einem Euro.

Das Land ist für seine Fjorde bekannt. Dabei handelt es sich um Meeresarme, die weit ins Festland hineinreichen. Die Atlantikküste des Landes besteht aus unzähligen solcher tiefen Buchten.

Mit einer Einwohnerzahl von 4,6 Millionen gehört das Land eher zu den Kleineren. Die Einwohner sind auf einer Fläche von 323.000 km² verteilt. Dies entspricht einer Bevölkerungsdichte von etwa 14 Personen pro km². Zirka 92 Prozent der Bevölkerung sind Norweger. Die nicht-norwegische Bevölkerung teilt sich hauptsächlich in folgende Nationalitäten auf: Pakistaner, Schweden, Iraker, Dänen, Vietnamesen, Iraner und Türken. Deutsche stellen eine sehr kleine Gruppe dar.

Im Juni 2006 waren nur 3,2 Prozent der Bevölkerung in Norwegen arbeitslos. Diese Quote liegt weit unter dem europäischen Durchschnitt. Norwegen verfügt demnach über einen gut funktionierenden Arbeitsmarkt und lockt zusätzlich mit gut bezahlten Jobs. Das Pro-Kopf-Einkommen und der Lebensstandard zählen zu den höchsten in der Welt.

Die Landessprache ist norwegisch. In der Schule wird Englisch als obligatorische Fremdsprache gelehrt. Des Weiteren können Schüler zwischen Deutsch, Französisch und Spanisch wählen.

Der norwegische Staat hat ein Monopol auf alkoholische Getränke. Diese werden nicht in Supermärkten verkauft sondern in Läden, genannt Vinmonopolet. Da Alkohol erheblich besteuert wird, liegen die Preise über denen in Deutschland und Österreich.

Norwegen ist Teil der europäischen Wirtschaftszone. Demnach können sich deutsche Bürger frei in Norwegen bewegen, ohne Visum und Aufenthaltsgenehmigung. Bei der Einreise ist jedoch ein Personalausweis oder Reisepass notwendig. Auf diese Weise kann man bis zu drei Monate in Norwegen verbringen. Wer komplett Auswandern möchte, sollte mit einem Reisepass einreisen und nach Ablauf der drei Monate eine Aufenthaltsgenehmigung bei der norwegischen Polizei beantragen. Generell sollte die Emigration nach Norwegen für Deutsche kein Problem darstellen.

Norwegen hat ein bilaterales Steuerabkommen mit den anderen Ländern der EWR um Doppelbesteuerungen zu vermeiden. Ungefähr ein Drittel des Einkommens muss man in Norwegen für Steuern, Sozialversicherung und Krankenkassen abführen. Der Spitzensteuersatz liegt bei 48 Prozent. Auch in Norwegen bekommt man eine Lohnsteuerkarte auf Anforderung vom Finanzamt. Legt man diese seinem Arbeitgeber nicht vor, ist dieser verpflichtet pauschal 50 Prozent des Einkommens als Steuer an den Staat abzuführen.

Beim Auswärtigen Amt bestand zum Zeitpunkt unserer Recherche kein länderspezifischer Sicherheitshinweis.

Norwegische Einwanderungsbehörde (Sprache kann oben rechts auf der Webseite gewählt werden)
http://www.udi.no/

Deutsche Botschaft in Norwegen
Roland Mauch
Oscarsgate 45
0244 Oslo
Telefon: (0047) 23 27 54 00
Telefax: (0047) 22 44 76 72, 23 27 54 49
Email: info@oslo.diplo.de
http://www.oslo.diplo.de/

Norwegische Botschaft in Deutschland
Herr Bjørn Tore Godal
Rauchstraße 1
10787 Berlin
Telefon: 030- 50 50 50
Telefax: 030-50 50 55
Email: emb.berlin@mfa.no
http://www.norwegen.org/

Auswandern nach Kroatien

Kroatien ist ein weniger stark aufgesuchtes Land zum Auswandern. Das Land liegt in Osteuropa östlich der Adria. Nachbarländer sind Slowenien, Ungarn, Serbien und Bosnien-Herzegowina. Kroatien hat etwa 4,5 Millionen Einwohner. Die Hauptstadt mit zirka einer Millionen Einwohnern ist Zagreb. Zagreb ist wirtschaftliches und akademisches Zentrum des Landes. Neben neunzig Prozent Kroaten leben hauptsächlich Serben, Bosniaken, Italiener, Albaner und Slowenen in Kroatien. Die Amtssprache ist kroatisch. Es bestehen große Ähnlichkeiten zu den serbischen und bosnischen Sprachen, so dass eine Kommunikation zwischen den Nationalitäten in der Regel keine Probleme darstellt.

Kroatien ist ein beliebtes Ziel für Touristen. Besonders attraktiv sind die Strände entlang der langen Küste, die Nationalpark und die Städte Split, Rijeka, Zagreb und Dubrovnik. Das Land wird jährlich von über 10 Millionen Besuchern heimgesucht.

Aufgrund der großen Anzahl an Kroaten (ca. 236.000), die in Deutschland leben, sind die Beziehungen zwischen Deutschland und Kroatien gut. Dies wird verstärkt durch die Tatsache, dass viele Kroaten deutsch sprechen. Nach Österreich nimmt Deutschland den zweiten Platz als Handelspartner zu Kroatien ein. Große Unternehmen in Deutschland wie BASF, Krupp, Bayer und Daimler Chrysler tätigten Investitionen im Land. Außerdem besteht ein deutsch-kroatisches Kulturabkommen welches als Hauptziel den akademischen Hochschulaustausch hat.

Im Jahr 2004 zeigte Kroatien ein Wachstum von 4,3 Prozent. Die Arbeitslosenrate ist mit 18 Prozent sehr hoch, tendenziell jedoch abnehmend. Probleme hat das Land mit der mangelnden Sozialversicherung, fehlender Rechtssicherheit und Rückständen in der Produktivität. Bergbau, Energieversorgung und die verarbeitende Industrie tragen mit 28 Prozent zum BIP bei. Dienstleistungen erwirtschaften zurzeit nur 15 Prozent. Der Tourismussektor macht immerhin ein fünftel des Bruttoinlandsproduktes aus.

Der Einkommensteuersatz beginnt bei 15 Prozent. Der Spitzensteuersatz liegt bei 35 Prozent.

Die Schulpflicht beträgt in Kroatien 8 Jahre. Universitäten gibt es in Zadar, Split, Osijek, Rijeka und Zagreb. Es existieren gute wissenschaftliche Kontakte in vielen Bereichen jedoch ist die Bezahlung in den westeuropäischen Ländern noch deutlich besser, so dass viele Akademiker auswandern.

Um als deutscher Staatsbürger nach Kroatien einreisen zu können, brauchen sie lediglich einen gültigen Personalausweis oder Reisepass. Auf diese Weise sind Aufenthalte bis zu 90 Tagen möglich. Bei längeren Aufenthalten muss ein Visum beantragt werden. Dies gilt ebenfalls für Arbeitsaufenthalte oder dauerhafte Aufenthalte.

In Ostlawonien und Westlawonien besteht auch heute noch eine Gefahr durch Landminen. In diesen Gebieten wird davor gewarnt die Straßen und Wege zu verlassen. Die Minen wurden häufig direkt neben den Straßen gelegt.

Deutsche Botschaft in Kroatien
Hans Jochen Peters
Ulica grada Vukovara 64
10000 Zagreb
Telefon: (00385 1) 630 01 00
Telefax: (00385 1) 615 55 36
Email: deutsche.botschaft.zagreb@inet.hr
http://www.zagreb.diplo.de/

Botschaft der Republik Kroatien
Frau Vesna Cvjetkovic Kurelec
Ahornstraße 4
10787 Berlin
Telefon: 030-21 91 55 14
Telefax: 030-23 62 89 65
Email: info@kroatische-botschaft.de
http://www.kroatische-botschaft.de

Auswandern nach Kanada

Das Land Kanada hat schon in der Vergangenheit bewiesen, dass es ein attraktives Land zum Auswandern ist. Auch heute entscheiden sich viele Deutsche nach Kanada auszuwandern.

Die heutige Bevölkerung Kanadas beläuft sich auf etwa 31 Millionen Einwohner. Diese sind verteilt auf einer Fläche von knapp 10 Million km². Damit hat Kanada umgerechnet nur etwa 3 Einwohner pro km² und eine der geringsten Bevölkerungsdichten der Welt. Auf der riesigen Fläche des Landes sind 30 Nationalparks verteilt. Kanada ist gekennzeichnet von Wildnis und endloser Weite.
Die meisten Menschen leben in den Millionenstädten Montreal, Toronto, Vancouver und Ottawa. Ottawa ist die Hauptstadt Kanadas.

Kanada gilt als typisches Einwanderungsland. Deutsche, Franzosen, Engländer, Holländer, Polen und Amerikaner zählen zu den häufigsten Einwanderern. Heute wächst auch die Einwanderungsrate aus Asien.

Offizielle Landessprachen Kanadas sind Englisch und Französisch. Französisch wird jedoch hauptsächlich in Quebec. 98 Prozent aller Kanadier außerhalb dieser Region sprechen Englisch.

Die Einwanderung nach Kanada wird nach strikten Regeln vollzogen. Die Regierung bietet verschiedene Programme an, die es Ausländern ermöglichen einzuwandern. Skilled Worker Class Immigration ist eines dieser Programme. Interessenten werden nach einem Punktesystem nach verschiedenen Kriterien bewertet. Erreichen sie die Mindestpunktzahl, dürfen sie einwandern.

Die Punktzahl setzt sich aus Kriterien wie Sprachkenntnisse, Berufserfahrung, Verwandte in Kanada und dem Verhältnis des Bewerbers zu Kanada zusammen. Ein konkretes Angebot eines Arbeitgebers erhöht die Chance drastisch eine Genehmigung zu bekommen. Oft werden bestimmte Berufsgruppen nach denen Bedarf besteht von der Einwanderungsbehörde bevorzugt.

Neben dem genannten Einwanderungsprogramm gibt es noch andere Programme. Business Class Immigration wird Personen gewährt, die Erfahrungen im unternehmerischen Bereich haben. Personen, die Investitionen im Wert von 400.000 Dollar planen oder selbstständig tätig sind, haben gute Chancen.

Des Weiteren versucht Kanada die Wirtschaft in bestimmten Bereichen des Landes zu fördern, in dem gezielt Einwanderer in diese Gebiete geschickt werden. Wer bereit ist in einem der Gebieten Fuß zu fassen, kann sich bei der Einwanderungsbehörde genaue Informationen beschaffen.

Einwanderer, die als „Skilled Worker“ ins Land kommen, werden finanziell nicht unterstützt. Die Emigranten müssen den Besitz von mindestens 9.186 Dollar bei der Einreise nachweisen. Das Geld darf nicht geliehen sein. Bei einer Familie mit zwei Kindern müssen schon ein Vermögen von 17.286 Dollar vorgewiesen werden.

Neben den genannten Programmen ist es auch möglich Visa für Studienaufenthalte oder für Arbeitsaufenthalte zu bekommen. Genaue Informationen zu diesen Punkten findet man auch auf der Internetseite der kanadischen Einwanderungsbehörde.
Schlussendlich sollte noch erwähnt werden, dass man als Auswanderer nach Kanada auch mit dem Klima klarkommen muss. Im Winter kann es bis zu minus 35 Grad kalt werden. Temperaturen an die nicht jeder Deutsche gewöhnt ist.

Zum Zeitpunkt unserer Recherche gab es keinen sicherheitsspezifischen Hinweis des auswärtigen Amts bezüglich Kanadas, es kann also losgehen…

Botschaft von Kanada in Deutschland
Herr Paul Dubois
Leipziger Platz 17
10117 Berlin
Telefon: 030-20 31 20
Telefax: 030-20 31 25 90
Email: brlin@international.gc.ca
http://www.kanada-info.de/

Kanadische Einwanderungsbehörde
http://www.cic.gc.ca/english/index.html

Kanadische Regierung
http://www.canada.ca/

Deutsche Botschaft in Kanada
N.N., außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter
1 Waverley Street
Ottawa, Ontario K2P OT8
Telefon: (001 613) 232 11 01
Telefax: (001 613) 594 93 30
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