Auswandern nach Frankreich
Wer zum Auswandern nicht
weit reisen möchte, sollte sich für ein Land wie Frankreich
entscheiden. Frankreich und Deutschland sind Nachbarländer und
pflegen enge politische Beziehungen miteinander. Mit 60 Millionen
Einwohnern ist das Land hinsichtlich der Bevölkerung etwas kleiner
als Deutschland. Der Großraum Paris macht alleine ein Sechstel
der Bevölkerung aus. Paris ist die Hauptstadt Frankreichs und
beheimatet gleichzeitig eines der beliebtesten Touristenziele: den
Eiffelturm. Er wird jährlich von über sechs Millionen
Touristen bewundert und gilt zugleich als Wahrzeichen Frankreichs.
Die nächst größeren Städte nach Paris sind
Marseille, Lyon, Toulouse und Nizza. Marseille ist Frankreichs
wichtigste Hafenstadt und die drittwichtigste Hafenstadt in Europa.
Lyon ist die drittgrößte Stadt im Land und bekannt für
ihre exquisite Gastronomie. Toulouse liegt im Süden Frankreichs
und hat sich in der Vergangenheit zu einem wichtigen Luftfahrtszentrum
entwickelt. Nizza gilt als Stadt der Reichen und Schönen und zeigt
dies jederzeit durch die prachtvollen Jachten im Hafen.
Die durchschnittliche Jahrestemperatur in Frankreich sind 11 Grad. Im
Winter herrschen Temperaturen von ein bis zwei Grad. Sommerliche
Temperaturen erreichen im Schnitt 18 bis 19 Grad. In der Bretagne und
der Normandie herrscht vorwiegend das Seeklima. Im Süden
Frankreichs ist das Mittelmeerklima dominierend. Die Sommer sind hier
heiß und trocken. Im Winter kann es zu starken Regenfällen
kommen. In den Gebirgen des Landes ist das Klima wesentlich feuchter
und kühler. Die Hochgebirge sind meist die hälfte des Jahres
mit Schnee bedeckt.
Als EU-Bürger kann man bequem mit dem Reisepass oder
Personalausweis nach Frankreich einreisen. Dieser erlaubt den
unbefristeten Aufenthalt in Frankreich solange ein geregeltes Einkommen
gesichert ist. Das Auswandern nach Frankreich erweist sich somit
für Deutsche als sehr unkompliziert.
Deutschland und Frankreich pflegen wichtige
Handelsbeziehungen miteinander. 2005 gingen etwa 10 Prozent der
deutschen Exporte nach Frankreich. Frankreich setzte sogar 16 Prozent
seiner Exporte nach Deutschland ab. Die Arbeitslosigkeit im Land liegt
bei etwa 9 Prozent. Vorrangiges Ziel der Wirtschaftspolitik ist deshalb
auch der Abbau der Arbeitslosigkeit. In Frankreich gilt die 35
Stunden-Woche. Diese wurde in der Vergangenheit flexibler gestaltet, es
wird jedoch grundsätzlich weiter an ihr festgehalten. Ein weiteres
ehrgeiziges Ziel des Landes ist es den Standort für
Hochtechnologie weiter auszubauen. Es wurde erkannt, dass in diesem
Bereich zu wenige Förderungen vorhanden sind.
Das öffentliche Bildungswesen in Frankreich ist unentgeltlich. Die
Schulpflicht existiert bis zum 16. Lebensjahr. Das Bildungssystem ist
für die starke Auslese und Elitebildung bekannt. Es gibt Rangliste
sowohl für Schüler als auch für Lehrer. Der Zugang zu
den besten Hochschule ist nur über Wettbewerbe möglich. Als
erste Fremdsprache wird Englisch an den Schulen gelehrt.
Die Mehrwertsteuer in Frankreich beträgt 20,6 Prozent. Es besteht
ein ermäßigter Steuersatz für Lebensmittel und andere
Produkte in Höhe von 5,5 Prozent. Die Besteuerung natürlicher
Personen erfolgt wie in Deutschland mittels eines progressiven Systems.
Je mehr man verdient, desto mehr Steuern zahlt man auch. Der Steuersatz
liegt zwischen 12 und 56 Prozent. Die tatsächliche Belastung kann
durch Inanspruchnahme von Steuervergünstigungen jedoch vermindert
werden.
Deutsche Botschaft in Frankreich
Klaus Neubert
13/15, Avenue Franklin D. Roosevelt
75008 Paris
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Französische Botschaft
S. E. Herr Claude Pierre Marcel Martin
Pariser Platz 5
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Telefax: 030-5 90 03 91 10
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