Auswandern nach Norwegen

Wer sich als Deutscher zum Auswandern nach Norwegen entscheidet, ist in guter Gesellschaft. Eine immer größere Zahl von Deutschen entscheidet sich für diesen Schritt. Norwegen ist das westlichste der drei skandinavischen Länder im Norden Europas. Im Nordosten grenzt das Land an Finnland und Russland, im Osten grenzt es an Schweden.

Norwegen hat als eines der wenigen europäischen Länder seine eigene Währung bei der Einführung des Euros beibehalten. Zurzeit entsprechen 8 Norwegische Kronen etwa einem Euro.

Das Land ist für seine Fjorde bekannt. Dabei handelt es sich um Meeresarme, die weit ins Festland hineinreichen. Die Atlantikküste des Landes besteht aus unzähligen solcher tiefen Buchten.

Mit einer Einwohnerzahl von 4,6 Millionen gehört das Land eher zu den Kleineren. Die Einwohner sind auf einer Fläche von 323.000 km² verteilt. Dies entspricht einer Bevölkerungsdichte von etwa 14 Personen pro km². Zirka 92 Prozent der Bevölkerung sind Norweger. Die nicht-norwegische Bevölkerung teilt sich hauptsächlich in folgende Nationalitäten auf: Pakistaner, Schweden, Iraker, Dänen, Vietnamesen, Iraner und Türken. Deutsche stellen eine sehr kleine Gruppe dar.

Im Juni 2006 waren nur 3,2 Prozent der Bevölkerung in Norwegen arbeitslos. Diese Quote liegt weit unter dem europäischen Durchschnitt. Norwegen verfügt demnach über einen gut funktionierenden Arbeitsmarkt und lockt zusätzlich mit gut bezahlten Jobs. Das Pro-Kopf-Einkommen und der Lebensstandard zählen zu den höchsten in der Welt.

Die Landessprache ist norwegisch. In der Schule wird Englisch als obligatorische Fremdsprache gelehrt. Des Weiteren können Schüler zwischen Deutsch, Französisch und Spanisch wählen.

Der norwegische Staat hat ein Monopol auf alkoholische Getränke. Diese werden nicht in Supermärkten verkauft sondern in Läden, genannt Vinmonopolet. Da Alkohol erheblich besteuert wird, liegen die Preise über denen in Deutschland und Österreich.

Norwegen ist Teil der europäischen Wirtschaftszone. Demnach können sich deutsche Bürger frei in Norwegen bewegen, ohne Visum und Aufenthaltsgenehmigung. Bei der Einreise ist jedoch ein Personalausweis oder Reisepass notwendig. Auf diese Weise kann man bis zu drei Monate in Norwegen verbringen. Wer komplett Auswandern möchte, sollte mit einem Reisepass einreisen und nach Ablauf der drei Monate eine Aufenthaltsgenehmigung bei der norwegischen Polizei beantragen. Generell sollte die Emigration nach Norwegen für Deutsche kein Problem darstellen.

Norwegen hat ein bilaterales Steuerabkommen mit den anderen Ländern der EWR um Doppelbesteuerungen zu vermeiden. Ungefähr ein Drittel des Einkommens muss man in Norwegen für Steuern, Sozialversicherung und Krankenkassen abführen. Der Spitzensteuersatz liegt bei 48 Prozent. Auch in Norwegen bekommt man eine Lohnsteuerkarte auf Anforderung vom Finanzamt. Legt man diese seinem Arbeitgeber nicht vor, ist dieser verpflichtet pauschal 50 Prozent des Einkommens als Steuer an den Staat abzuführen.

Beim Auswärtigen Amt bestand zum Zeitpunkt unserer Recherche kein länderspezifischer Sicherheitshinweis.

Norwegische Einwanderungsbehörde (Sprache kann oben rechts auf der Webseite gewählt werden)
http://www.udi.no/

Deutsche Botschaft in Norwegen
Roland Mauch
Oscarsgate 45
0244 Oslo
Telefon: (0047) 23 27 54 00
Telefax: (0047) 22 44 76 72, 23 27 54 49
Email: info@oslo.diplo.de
http://www.oslo.diplo.de/

Norwegische Botschaft in Deutschland
Herr Bjørn Tore Godal
Rauchstraße 1
10787 Berlin
Telefon: 030- 50 50 50
Telefax: 030-50 50 55
Email: emb.berlin@mfa.no
http://www.norwegen.org/

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