Auswandern nach Italien

Italien ist nicht nur Ziel vieler Touristen sondern auch beliebt als Land zum Auswandern. Wunderschöne Landschaften, Lebensfreude und traumhafte Strände gehören zu den unverkennbaren Merkmalen des Landes. Es hat den Anschein als ob in Italien das Leben noch ruhiger und stressfreier als in manch anderen Ländern verläuft. Mit knapp 60 Millionen Einwohnern und einer hohen Bevölkerungsdichte gehört Italien zu den bevölkerungsreichsten Ländern in Europa. Das Land, dessen größter Teil aus einer vom Mittelmeer umschlossenen Halbinsel besteht, grenzt an Österreich, die Schweiz, Slowenien, Kroatien, San Marino, Frankreich und die Vatikanstaat.

Hauptstadt und gleichzeitig mit 2,5 Millionen Einwohnern größte Stadt Italiens ist Rom. Eine der beliebtesten touristischen Sehenswürdigkeiten ist der Petersdom. Er ist der Hauptwohnsitz des Papstes. Die nächst größeren Städte sind Mailand, Neapel, Turin, Palermo und Genua.

Italien ist durch ein Mittelmeerklima gekennzeichnet. Charakteristisch sind heiße Sommer vor allem im Süden des Landes. Frühling und Herbst sind eher mild und sonnig. In Oberitalien sind die Winter kalt mit viel Schneefall. Im südlichen Italien sind die Winter wärmer und trockener.

Deutschland und Italien pflegen gute Kontakte in vielen Bereichen. Tourismus, Sport, gesellschaftliche Gruppen und in Italien lebende Deutsche stellen eine gute Basis dar. Deutsche liegen mit 20 Prozent der ausländischen Besucher in Italien immer noch an erster Stelle. 13,1 Prozent der exportierten Güter aus Italien gingen 2005 nach Deutschland. 17,2 Prozent der italienischen Importen kamen aus Deutschland. Wichtigste Exportgüter sind Erzeugnisse aus dem Maschinenbau, Chemie-, Textil und Nahrungsmittelbereich.
Das Wachstum der italienischen Wirtschaft war in der Vergangenheit eher gering. Die Arbeitslosenquote ist hingegen in vorbildlicher Weise gesunken. 1999 lag sie noch bei 11,4 Prozent, im ersten Halbjahr 2006 war sie auf 6,5 Prozent gesunken.

Das Steuersystem ist Italien auch progressiv gestaltet. Mit einem Jahresgehalt vom bis zu 15.000 Euro zahlt man den Eingangssteuersatz in Höhe von 23 Prozent. Ab 70.000 Euro und mehr wird der Spitzensteuersatz von 41 Prozent fällig.

Das Preisniveau bewegt sich auf mitteleuropäischem Level. Teilweise ist es auch niedriger als in Deutschland.

Als deutscher Staatsbürger kann man mit einem Reisepass oder Personalausweis nach Italien reisen. Der Reisepass kann sogar seit höchstens einem Jahr ungültig sein und die Einreise ist dennoch möglich. Falls eine Bargeldmenge von mehr als 12.500 Euro mitgeführt wird, muss dies angegeben werden. Da Italien auch das Schengen-Abkommen unterzeichnet hat, sind Grenzkontrollen bei Deutschen eher die Seltenheit.
In touristischen Orten wird vor Taschendieben und Autoüberfällen gewarnt.

Deutscher Botschaft in Italien
Michael Gerdts
Via San Martino della Battaglia 4
00185 Roma
Telefon: (0039 06) 49 21 31
Telefax: (0039 06) 49 21 33 19
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Botschaft der Italienischen Republik
Herr Antonio Puri Purini
Hiroshimastraße 1
10785 Berlin
Telefon: 030-25 44 00
Telefax: 030-25 44 01 20
Email: cimaneri@botschaft-italien.de
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Auswandern nach Griechenland

Im Süden Europas liegt ein beliebtes Land zum Auswandern: Griechenland. Das Land liegt am Mittelmeer und ist bekannt für die Große Anzahl an Inseln. 11,1 Millionen Menschen leben in Griechenland auf einer Fläche von 131.000 km². Dies entspricht einer durchschnittlichen Bevölkerungsdichte von 84 Einwohnern pro km². Hauptstadt Griechenlands ist Athen mit 4,5 Millionen Einwohnern. Das Auswärtige Amt gibt an, dass zurzeit etwa 45.000 Deutsche im Land der Sonne leben.

Griechenlands Klima zeichnet sich durch heiße Sommer und milde Winter aus. Im Sommer können die Temperaturen über 40 Grad steigen. Im Winter sind minus fünf Grad schon die Ausnahme. Somit ist das Land zum Auswandern genau richtig für Leute, die keine Probleme mit viel Sonne und Hitze haben.

Deutschland pflegt gute Handelsbeziehungen zu Griechenland. Die Deutschen sind neben den Italienern die wichtigsten Handelspartner für das Land. Deutschland exportierte 2005 Waren im Wert von fast 6,5 Mrd. Euro nach Griechenland. Im Gegenzug gehen fast 10% der Exporte Griechenlands nach Deutschland. Erdölprodukte, Textilien, Olivenöl, Obst und Tabak sind die wichtigsten Exportprodukte des Landes. Damit hat die Landwirtschaft und das produzierende Gewerbe eine bedeutsame Stellung.
Den größten Anteil am Bruttoinlandsprodukt macht trotzdem noch der Tourismus aus. Mit 15 bis 17 Prozent erwirtschaftet Griechenland hier gute Umsätze.

Auf dem griechischen Arbeitsmarkt sieht es nicht gerade rosig aus. Die Arbeitslosenrate liegt bei 10 Prozent und die Anzahl an Erwerbslosen im Dienstleistungs- und Industriesektor ist zunehmend. Diese Tatsache zwingt die Regierung freie Stellen zuerst an griechische Arbeitnehmer zu vergeben. Erst wenn bewiesen ist, dass einheimischen Erwerbstätigen nicht für die Tätigkeit qualifiziert sind, kann eine ausländische Kraft eingestellt werden.

Als EU-Bürger können sie mit ihrem Personalausweis oder Reisepass nach Griechenland reisen. Es sollte nicht mit einem vorläufigen Personalausweis eingereist werden, da dieser häufig nicht akzeptiert wird. Wenn sie länger als drei Monate in Griechenland leben oder arbeiten möchten, ist eine Aufenthaltserlaubnis nötig. Diese wird per Antrag bei dem zuständigen Ausländeramt oder bei der Polizei des Wohnorts angefordert.

Das Steuersystem in Griechenland gilt als wahllos, ungerecht und kompliziert. Der Spitzensteuersatz liegt bei ca. 40 Prozent. Das allgemeine Preisniveau in Griechenland ist stark angestiegen. So liegen die Preise für viele Güter deutlich über dem EU-weiten Schnitt. Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung der Europäischen Kommission. Ein Kaffee in einem Café kostet im Schnitt 3,40 Euro. Zum Vergleich: Belgien 2,00 Euro, Österreich 3,30 Euro und Spanien 1,77 Euro.

Deutsche Botschaft in Griechenland
Dr. Wolfgang Schultheiß
Karaoli & Dimitriou 3
106 75 Athen-Kolonaki
Telefon: (0030 210) 728 51 11
Telefax: (0030 210) 728 53 35
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Botschaft Griechenland
S.E. Herr Konstantinos Tritaris,
Jägerstraße 45/55
10117 Berlin
Telefon: 030-20 62 60
Telefax: 030-20 62 64 44

Auswandern nach Frankreich

Wer zum Auswandern nicht weit reisen möchte, sollte sich für ein Land wie Frankreich entscheiden. Frankreich und Deutschland sind Nachbarländer und pflegen enge politische Beziehungen miteinander. Mit 60 Millionen Einwohnern ist das Land hinsichtlich der Bevölkerung etwas kleiner als Deutschland. Der Großraum Paris macht alleine ein Sechstel der Bevölkerung aus. Paris ist die Hauptstadt Frankreichs und beheimatet gleichzeitig eines der beliebtesten Touristenziele: den Eiffelturm. Er wird jährlich von über sechs Millionen Touristen bewundert und gilt zugleich als Wahrzeichen Frankreichs.

Die nächst größeren Städte nach Paris sind Marseille, Lyon, Toulouse und Nizza. Marseille ist Frankreichs wichtigste Hafenstadt und die drittwichtigste Hafenstadt in Europa. Lyon ist die drittgrößte Stadt im Land und bekannt für ihre exquisite Gastronomie. Toulouse liegt im Süden Frankreichs und hat sich in der Vergangenheit zu einem wichtigen Luftfahrtszentrum entwickelt. Nizza gilt als Stadt der Reichen und Schönen und zeigt dies jederzeit durch die prachtvollen Jachten im Hafen.

Die durchschnittliche Jahrestemperatur in Frankreich sind 11 Grad. Im Winter herrschen Temperaturen von ein bis zwei Grad. Sommerliche Temperaturen erreichen im Schnitt 18 bis 19 Grad. In der Bretagne und der Normandie herrscht vorwiegend das Seeklima. Im Süden Frankreichs ist das Mittelmeerklima dominierend. Die Sommer sind hier heiß und trocken. Im Winter kann es zu starken Regenfällen kommen. In den Gebirgen des Landes ist das Klima wesentlich feuchter und kühler. Die Hochgebirge sind meist die hälfte des Jahres mit Schnee bedeckt.

Als EU-Bürger kann man bequem mit dem Reisepass oder Personalausweis nach Frankreich einreisen. Dieser erlaubt den unbefristeten Aufenthalt in Frankreich solange ein geregeltes Einkommen gesichert ist. Das Auswandern nach Frankreich erweist sich somit für Deutsche als sehr unkompliziert.

Deutschland und Frankreich pflegen wichtige Handelsbeziehungen miteinander. 2005 gingen etwa 10 Prozent der deutschen Exporte nach Frankreich. Frankreich setzte sogar 16 Prozent seiner Exporte nach Deutschland ab. Die Arbeitslosigkeit im Land liegt bei etwa 9 Prozent. Vorrangiges Ziel der Wirtschaftspolitik ist deshalb auch der Abbau der Arbeitslosigkeit. In Frankreich gilt die 35 Stunden-Woche. Diese wurde in der Vergangenheit flexibler gestaltet, es wird jedoch grundsätzlich weiter an ihr festgehalten. Ein weiteres ehrgeiziges Ziel des Landes ist es den Standort für Hochtechnologie weiter auszubauen. Es wurde erkannt, dass in diesem Bereich zu wenige Förderungen vorhanden sind.

Das öffentliche Bildungswesen in Frankreich ist unentgeltlich. Die Schulpflicht existiert bis zum 16. Lebensjahr. Das Bildungssystem ist für die starke Auslese und Elitebildung bekannt. Es gibt Rangliste sowohl für Schüler als auch für Lehrer. Der Zugang zu den besten Hochschule ist nur über Wettbewerbe möglich. Als erste Fremdsprache wird Englisch an den Schulen gelehrt.

Die Mehrwertsteuer in Frankreich beträgt 20,6 Prozent. Es besteht ein ermäßigter Steuersatz für Lebensmittel und andere Produkte in Höhe von 5,5 Prozent. Die Besteuerung natürlicher Personen erfolgt wie in Deutschland mittels eines progressiven Systems. Je mehr man verdient, desto mehr Steuern zahlt man auch. Der Steuersatz liegt zwischen 12 und 56 Prozent. Die tatsächliche Belastung kann durch Inanspruchnahme von Steuervergünstigungen jedoch vermindert werden.

Deutsche Botschaft in Frankreich
Klaus Neubert
13/15, Avenue Franklin D. Roosevelt
75008 Paris
Telefon: (0033 1) 53 83 45 00
Telefax: (0033 1) 53 83 46 50
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Französische Botschaft
S. E. Herr Claude Pierre Marcel Martin
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10117 Berlin
Telefon: 030-5 90 03 90 00
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Auswandern nach Finnland

Finnland bietet mit seiner Ruhe und schönen Natur weit im Norden Europas gute Gründe zum Auswandern. Seine Wälder und einzigartigen Seen sind Merkmale des Landes. Das Land bietet einen hohen Lebensstandard und gehört wirtschaftlich und technisch zu den führenden Ökonomien in Europa. Finnland beheimatet 5,2 Millionen Einwohner. Die Hauptstadt des Landes ist Helsinki mit etwa 1,2 Millionen Bewohnern.

Finnlands Klima wird durch die Ostsee und den Golfstrom geprägt. Es zeichnet sich durch sehr kalte Winter und warme Sommer aus. Weiter im Norden sind die Durchschnittstemperaturen niedriger als im Süden. Dies gilt auch für die Niederschlagsmengen.

Mit 78 Prozent bewaldeter Fläche ist Finnland das waldreichste Land in Europa. Bei den Wäldern handelt es sich meist um Nadelwälder. In Finnland gibt es rund 65 Säugetierarten. Hierzu zählen auch, die für den Norden bekannten Elche.

Finnland hat offiziell zwei Landessprachen, Finnisch und Schwedisch. Etwa 92 Prozent der Bevölkerung spricht Finnisch. Nur etwa 5,5 Prozent der Bürger sprechen Schwedisch.

Die Beziehungen zwischen Finnland und Deutschland sind traditionell gut. Es bestehen gute persönliche Kontakte auf politischer Ebene. Deutschland ist Hauptabnehmer der finnischen Exporte. Im Gegenzug kommt der größte Teil der finnischen Importe aus Deutschland. Auf diese Weise wechselten 2005 Güter im Wert von über 15 Milliarden Euro die Länder. Meist erreichen die deutschen Güter Finnland auf dem Seeweg. Für den Containerverkehr sind die Häfen Hamburg und Lübeck in diesem Zusammenhang sehr wichtig.

Das Pro-Kopf-Einkommen in Finnland ist geringfügig über dem EU-Durchschnitt. Finnlands Arbeitslosenquote liegt bei etwa 8 Prozent. Der wichtigste Wirtschaftssektor ist der Dienstleistungsbereich. Knapp 66 Prozent des BIP werden in diesem Bereich erwirtschaftet. Die Industrie und das Baugewerbe tragen nur 26 Prozent zum BIP bei.
Das Land hat mit der Einführung der Währungsunion in der EU den Euro als Währung angenommen. Das Preisniveau gemessen an Deutschland ist etwas höher. Vor allem die hohe Steuer auf Alkohol fällt im Vergleich zu deutschen Alkoholpreisen auf.

Finnland hat auch das Schengener Abkommen unterzeichnet. Demnach fallen für Reisende zwischen Deutschland und Finnland die Passkontrollen weg. Dennoch sind Reisende verpflichtet einen Personalausweis oder Reisepass mit sich zu führen. Wichtig zu wissen: Zwischen Dezember und Februar ist es in Finnland Pflicht mit Winterreifen ausgestattete Autos zu fahren.

Deutsche Botschaft in Finnland
Dr. Hanns Schumacher
Krogiuksentie 4b
00340 Helsinki
Telefon: (00358 9) 458 580
Telefax: (00358 9) 45 85 82 58
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Botschaft der Republik Finnland
Herr Ernst René Anselm Nyberg
Rauchstraße 1
10787 Berlin
Telefon: 030-50 50 30
Telefax: 030-50 50 33 33
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Auswandern nach England

Wer nach England auswandern möchte, muss nicht weit reisen. England ist Teil Großbritanniens und somit auf der größten Insel Europas beherbergt. Mit 60 Millionen Einwohnern ist Großbritannien von den Bevölkerungszahlen fast so groß wie Deutschland. Die Hauptstadt des Landes ist London. London macht mit 7,3 Millionen Einwohnern einen erheblichen Teil der Gesamtbevölkerung aus. An zweiter Stelle der größten Städte steht Birmingham mit 992.000 Einwohnern. Die Stadt wurde mit mehreren Milliarden Pfund renoviert und ist einen Besuch wert. England selber hat 50 Millionen Einwohner und ist damit der bevölkerungsreichste Teil Großbritanniens.

Landessprachen sind Englisch, Walisisch, Gälisch und Cornisch. Wer jedoch gute Schulenglisch beherrscht, wird sich problemlos verständigen können.

Deutschland hat gute Beziehungen zu Großbritannien. Bilaterale Probleme gibt es kaum. Großbritannien ist Deutschlands zweitgrößter Handelspartner weltweit. Die USA steht auf Platz eins. Die Handelsbilanz zeigt, dass Deutschland wesentlich mehr exportiert als Großbritannien nach Deutschland importiert. Viele große deutsche Unternehmen investieren in das Nachbarland. So zum Beispiel Bosch, Siemens, Deutsche Telekom, BMW und die Deutsche Post.

Die Arbeitslosenquote in Land liegt bei niedrigen 5,6 Prozent. Auch die Inflationsrate beträgt nur 2,3 Prozent. Der britische Arbeitsmarkt bietet attraktive Jobs zu guter Bezahlung. So finden zum Beispiel Ärzte eine bessere Bezahlung bei weniger Arbeitsbelastung. Großbritannien wehrte sich gegen die Einführung des Euros. Die Währung sind immer noch Pfund Sterling. 1,5 Euro entsprechen ungefähr einem Pfund. Verglichen mit dem EU-Durchschnitt ist das Preisniveau in England relativ hoch. Im Jahr 2001 waren die Preise zirka 15 Prozent höher als in den restlichen EU-Staaten.

Das Bildungswesen in England ist sehr gut. Die Schulpflicht besteht zwischen dem 5. und 16. Lebensjahr. Ein kleiner Teil der Schüler besucht teure Privatschulen. Diese kosten zwischen 10.000 bis 20.000 Pfund jährlich. Die gute Ausstattung und Fördermöglichkeiten in diesen Schulen bieten sehr gute Bildungsmöglichkeiten. Es gibt kein vergleichbares Ausbildungsangebot für Berufe wie in Deutschland. Die Betriebe bilden ihre Arbeitnehmer häufig nach Bedarf aus.
Französisch ist die führende Fremdsprache, die in Schule gelehrt wird. Danach folgen Deutsch und Spanisch.

Als Deutscher Staatsbürger kann man mit einem Reisepass oder Personalausweis einreisen. Eine Mindestgültigkeit der Dokumente ist nicht vorgeschrieben. EU-Bürger brauchen keine Aufenthaltserlaubnis für längere Aufenthalte im England / Großbritannien. Sie können auch im Land arbeiten ohne eine bestimmte Genehmigung einzuholen.

Die britischen Behörden warnen vor Terroranschlägen in Großbritannien. Daher werden Einheimische und Reisende zu besonderer Wachsamkeit aufgerufen. Ansonsten ist England ein sicheres Ziel zum Auswandern.

Deutsche Botschaft in London
Wolfgang Ischinger
23 Belgrave Square
London, SW1X 8PZ
Telefon: (0044 20) 78 24 13 00
Telefax: (0044 20) 78 24 14 35
Email: info@london.diplo.de
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Botschaft des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland (British Embassy Berlin)
S.E. Sir Peter James Torry,
10117 Berlin
Wilhelmstraße 70
Telefon: 030-20 45 70
Email: info@britischebotschaft.de
http://www.britischebotschaft.de/

Auswandern nach Dubai

Zum Auswandern gilt Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten als eine der attraktivsten Emirate. Dubai liegt am persischen Golf und bedeutet übersetzt „Treffpunkt“. Dubais Bevölkerung beträgt 1,3 Millionen auf einer Fläche von 3.885 km². Das entspricht einer sehr hohen Bevölkerungsdichte von 340 Einwohnern pro km². Natürlich spiegelt sich dies in der großen Anzahl von Wolkenkratzer in Dubai wider.

Die Mündung des Baches in Dubai war schon lange Zeit eine Siedlung für Perlentaucher und Fischer. Als 1966 die ersten Erdölfunde entdeckt wurden begann die Erdölindustrie zu wachsen. Das Emirat zeichnet sich heute durch starkes wirtschaftliches Wachstum aus, was nicht zuletzt der Liberalität der Politik zu verdanken ist. Die Auflagen zum Umweltschutz sind sehr gering und es gibt wenige Vorschriften, die die Wirtschaft behindern. Zusätzlich ist Dubai ein Steuerparadies. Es ist keine Einkommensteuer vorhanden und nur Unternehmen in der Erdölindustrie und Geldinstitute werden mit einer Unternehmensteuer belastet. Dafür werden indirekte Steuern auf bestimmte Güter erhoben. So liegt die Tabaksteuer bei 100%, Mietsteuer bei 5% und die Steuer auf Luxusgüter bei 10%.
Da die Erdölreserven in absehbarer Zukunft ausgeschöpft werden, konzentriert Dubai sich mehr und mehr auf den Tourismus. Die bekannten Prachthotel wie das Burj Al Arab locken Jahr für Jahr tausende exquisite Touristen an.

Dubai ist für große und ungewöhnliche Bauprojekte bekannt. Die außergewöhnlichen Bauten gehören natürlich auch zur Strategie, um Touristen anzuziehen. Neben dem luxuriösesten Hotel der Welt startete Dubai auch das spektakuläre Projekt „Palm Islands“. Ziel ist es eine Insel in Form einer Palme komplett künstlich vor der Küste Dubais aufzuschütten.

Als deutscher Staatsbürger braucht man zur Einreise in die Vereinigten Arabischen Emirate ein Besuchervisum. Das Besuchervisum ist beginnend am Einreisetag 60 Tage land gültig. Eine Verlängerung um weitere 30 Tage ist möglich. Das Besuchervisum ist kostenlos, eine Verlängerung kostet allerdings 500 Dirham (ca. 100 Euro). Der Erwerb einer permanenten Aufenthaltsgenehmigung erweist sich schon als schwieriger. Wer in Dubai Immobilien erwirbt, kann eine Aufenthaltsgenehmigung beantragen. Nähere Auskünfte gibt die deutsche Botschaft in Abu Dhabi.

Auf Drogenbesitz oder Drogenkonsum stehen in den Vereinigten Arabischen Emiraten sehr harte Strafen. Bei Drogenhandel kann sogar die Todesstrafe ausgesprochen werden. Außerdem kann das Filmen oder Fotografieren folgender Einrichtungen unter Umständen strafbar sein: Paläste, Militäranlagen, Flughafen, Erdölanlagen oder öffentliche Gebäude.
Da das Land religiös dem Islam zuspricht darf Alkohol nur in lizenzierten Hotels ausgeschenkt werden. Im Emirat Sharjah ist der Alkoholkonsum komplett verboten. Verstöße dieser Gesetze werden ebenfalls hart bestraft. Häufig sogar mit Haftstrafen.

Deutsche Botschaft in den VAE
Jürgen Steltzer
The Towers at the Trade Center, West Tower, 14 th Floor
Abu Dhabi Mall
Telefon: (0097 12) 644 66 93
Telefax: (0097 12) 644 69 42
Email: info@abu-dhabi.diplo.de
http://www.abu-dhabi.diplo.de

Botschaft der Vereinigten Arabischen Emirate
S. E. Herr Mohammed Ahmed Almahmoud,
Hiroshimastraße 18 – 20
10785 Berlin
Telefon: 030-51 65 16
Telefax: 030-51 65 19 00

Auswandern in die Dominikanische Republik

Die Dominikanische Republik ist ein Paradies als Ziel zum Auswandern. Der Inselstaat liegt zwischen dem Atlantik und der Karibik. Das Land hat heute 9,1 Millionen Einwohner und eine Bevölkerungsdichte von 181 Einwohnern pro km². Mit seinen traumhaften Stränden ist die Insel Ziel von über einer Millionen Touristen jährlich. Die Hauptstadt an der Südküste des Landes ist mit 1,8 Millionen Einwohnern gleichzeitig die größte Stadt.

Die Landessprache der Dominikanischen Republik ist spanisch. In einigen Regionen wird vereinzelt Französisch und Englisch gesprochen.

Die Haupteinnahmequelle des Landes ist der Tourismus und Transferzahlungen von im Ausland lebenden Dominikanern. Einen beträchtlichen Teil machen auch die Gewinne aus den Freihandelszonen aus. Der größte Teil der Touristen kommt aus den USA. Knapp gefolgt von Europäern, die das Land besuchen. Die Landwirtschaft spielt heute eine größere Rolle, da ein Teil der Produktion im Land für die Versorgung der Touristen genutzt wird.

Das Land ist als Zwischenstation für Drogenlieferungen aus Südamerika bekannt. Aus diesem Grund ist die Drogenbekämpfung und Drogenkriminalität in der Gegenwart immer noch ein Thema. Es werden Anstrengungen unternommen die Kriminalität zu beseitigen

Die derzeitige Alphabetisierungsquote in der Dominikanischen Republik liegt bei ca. 84,4 Prozent. Es besteht ein Zehnjahresplan, der diese Quote deutlich verbessern soll. Es wird hauptsächlich in neue Schule und Lehrerausbildung investiert. Das Kulturangebot wird in Form von Kabelfernsehen komplett aus den USA übernommen.

Als deutscher Staatsbürger kann die Einreise in Land mit einem Reisepass erfolgen. Dieser muss zum Zeitpunkt der Reise noch mindestens drei Monate gültig sein. Bei einem Aufenthalt bis 90 Tagen muss kein Visum erworben werden. Dafür jedoch eine so genannte Touristenkarte für 10 Euro. Für eine permanente Aufenthaltsgenehmigung braucht man einen noch mindestens zwei Jahre gültigen Reisepass und eine Geburtsurkunde. Des Weiteren muss ein Nachweis erbracht werden, dass man über mindestens 50.000 US Dollar verfügt. Die Wartezeit beträgt etwa ein bis zwei Monate und für die Bearbeitung werden in 1.200 US Dollar in Rechnung gestellt.

Beim auswärtigen Amt liegt kein sicherheitsspezifischer Hinweis für die dominikanische Republik vor.

Vor der Einreise wird empfohlen die Impfungen gegen Tetanus, Diphterie und Hepatitis A zu überprüfen. Bei längeren Aufenthalten sollte auch Schutz gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus vorhanden sein. Außerdem wird vor Denguefieber und Malaria gewarnt. Malaria kommt ganzjährig im Land vor. Das Risiko in Touristenorten an der Küste wie Santo Domingo ist allerdings sehr gering.

Deutsche Botschaft in der Dominikanischen Republik
Karl Köhler
Edificio Torre Piantini Piso 16, Calle Gustavo Mejia Ricart, esq. Ave. Abraham Lincoln, Santo Domingo
Telefon: (001809) 542 89 49, 542 89 50
Telefax: (001809) 542 89 55
Email: embal@verizon.net.do
http://www.santo-domingo.diplo.de/

Botschaft der Dominikanischen Republik
S.E. Herr Pedro Luciano Verges Ciman
Dessauer Straße 28 – 29
10963 Berlin
Telefon: 030-257 57 76-0
Telefax: 030-257 57 76-1
Email: embajadomal@t-online.de

Auswandern nach Chile

Das lang gestreckte Land Chile in Südamerika ist das Ziel zum Auswandern vieler Deutscher. Auf 760.000 Quadratkilometern leben in Chile heute 21 Millionen Menschen. Die Hauptstadt des Landes und gleichzeitig die wohl bekannteste Stadt ist Santiago de Chile. Mit knapp sechs Millionen Einwohnern ist sie auch die größte Stadt im Land. Vierzig Prozent der Bevölkerung sind damit in Santiago de Chile ansässig.
Das Land liegt im Westen Südamerikas und grenzt somit an den Pazifischen Ozean. Aufgrund der Länge des Landes von 4000km gibt es in Chile viele verschiedene Klimazonen. Die unterschiedlichen Klimaverhältnisse bringen demnach auch die verschiedensten Formen von Flora und Fauna hervor.

Die Währung in Chile sind chilenische Pesos. Ein Euro sind umgerechnet knapp 700 Pesos (August 2006). Das Preisniveau ist für südamerikanische Verhältnisse recht hoch. Oft entspricht es sogar dem Niveau in Mitteleuropa.
Das (reale) wirtschaftliche Wachstum Chiles lag 2005 bei 6,3 Prozent. Diese hohen Raten helfen dem Land in Form eines Aufschwungs. Hauptantrieb des Wachstums ist die starke Nachfrage nach Produkte aus den USA, der EU und Asien.

Die Landessprache ist Castellano. Castellano ist die südamerikanische Bezeichnung für die Art spanisch, die in den Ländern gesprochen wird. Englisch wird nur von besonders wenigen Menschen gesprochen. Im Süden Chiles wird in manchen Regionen deutsch gesprochen. Einige Worte von Einwanderern wurden sogar in die Sprache übernommen, z.B. closet oder Kuchen.

Österreichische, Schweizer und deutsche Staatsbürger können mit einem gültigen Reisepass nach Chile einreisen. Der Reisepass muss zum Zeitpunkt der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein. Auf diese Weise wird kein Visum benötigt und die Aufenthaltsdauer ist auf drei Monate beschränkt. Falls ein Aufenthalt von mehr als drei Monaten geplant ist, muss ein Visum beantragt werden. Dies ist dann bis zu einem Jahr gültig. Das Visum kann in eine unbefristete Aufenthaltsgenehmigung umgewandelt werden. Diese muss beim chilenischen Innenministerium beantragt. Der Beantragung soll eine Begründung beiliegen, die die Gründe der Einwanderung aufführt. Außerdem muss nachgewiesen werden, dass genügend finanzielle Mittel vorhanden sind.

Einkommensteuerpflichtig die in Chile ansässig sind oder einen Wohnsitz haben. Einwohner zahlen Einkommenssteuer auf ihre Einnahme, egal woher diese stammen. Nicht ansässige Personen zahlen nur Steuern auf die Einkünfte aus chilenischen Quellen. Der Steuersatz steigt progressiv an und beginnt bei 5 Prozent. Der Spitzensteuersatz liegt bei 45 Prozent. Die Mehrwertsteuer in Chile liegt einheitlich bei 18 Prozent.

Das chilenische Strafrecht sieht im Wesentlichen die gleichen Strafen die das Deutsche Strafrecht vor. Seit dem Jahr 2001 ist die Todesstrafe abgeschafft.
Dennoch wird der Besitz und Handel mit Drogen sehr hart bestraft.

Hinweis: Im Grenzgebiet zu Peru und Bolivien wurden währen der Militärregierung mehr als hunderttausend Tretminen verlegt. Die Räumung dieser Minen geht nur langsam voran.

Deutsche Botschaft in Chile
Dr. Peter Scholz
Las Hualtatas 5677, Vitacura
Santiago de Chile
Telefon: (0056 2) 463 25 00
Telefax: (0056 2) 463 25 25
Email: reg1@santi.auswaertiges-amt.de
http://www.santiago.diplo.de/

Botschaft der Republik Chile in Deutschland
Frau Marigen Ariadna Julia Hornkohl
Mohrenstraße 42
10117 Berlin
http://www.embajadaconsuladoschile.de/

Auswandern nach Brasilien

Der Traum vom Auswandern nach Brasilien wird heute von mehr und mehr Deutschen gelebt. Das bevölkerungsreichste Land Südamerikas ist ein beliebtes Ziel der Auswanderung. Brasilien hat heute 186 Millionen Einwohner auf einer Fläche von 8,5 Millionen km². Dies entspricht einer Bevölkerungsdichte von 22 Einwohnern pro km². Allein Brasilien nimmt 47 Prozent der Fläche Südamerikas ein.

Die Währung der Brasilianer nennt sich Real. 2,5 Real entsprechen einem Euro. Das Preisniveau in Brasilien ist deutlich geringer als in Deutschland. Mit zirka 30% der Ausgaben die man hier zu lande tätigt, kann man in Brasilien schon leben.

São Paulo ist mit 20,5 Millionen Einwohnern die größte Stadt des Landes. Sie ist das Zentrum der Wirtschaft in Brasilien und zieht jährlich tausende von Einwanderern an. Auch für Deutschland ist São Paulo eine wichtige Wirtschaftsmetropole. Rio de Janeiro ist mit 11,4 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt. Sie war lange Zeit Hauptstadt des Landes. Die Stadt ist besonders beliebt wegen des jährlich ausgelassen gefeierten Karnevals. Ein Grund für viele Touristen nach Brasilien zu reisen.
Brasília ist mit 2,2 Millionen Einwohnern (Metropolregion) eine für brasilianische Verhältnisse kleine Stadt. Brasília ist seit 1960 Haupstadt des Landes.

Im Süden des Landes trifft man heute noch Städte, in denen vorrangig deutsch gesprochen wird. Dörfer, die von Einwanderern aus Deutschland oder Österreich gegründet wurden. Neben diesen Ausnahmen wird in Brasilien als einziges Land in Amerika portugiesisch gesprochen. Englisch ist als Fremdsprache nicht besonders verbreitet. Brasilianer verstehen eher spanisch als Englisch. Obwohl Englisch auch in der Schule unterrichtet wird, ist die Verbreitung noch nicht so stark wie in den EU-Ländern fortgeschritten.

Bei einem Aufenthalt von maximal 90 Tagen können deutsche Staatsangehörige mit einem deutschen Reisepass und ohne Visum einreisen. Der Reisepass sollte zum Zeitpunkt der Einreise jedoch noch mindestens sechs Monate gültig sein. Eine Verlängerung des Aufenthalts um weitere 90 Tage ist möglich.

Das Auswärtige Amt informiert über eine Reihe von länderspezifischen Sicherheitshinweisen. So warnen die brasilianischen Gesundheitsbehörden vor Denguefieber. Die Anzahl der Neuerkrankungen sei gestiegen.
Des Weiteren wird vor der hohen Kriminalität in den Großstädten Brasiliens gewarnt. Elendsviertel sollten nicht besucht werden, da diese häufig von Drogenbanden kontrolliert werden. Wertvolle Gegenstände wie Schmuck, Laptops oder Kameras sollten nie offen getragen werden. Es ist empfehlenswert stets eine geringe Geldmenge in Höhe von ca. 100 Real zur widerstandslosen Herausgabe bei sich zu führen. Im Falle eines Überfalls wird dazu geraten keinen Widerstand zu leisten. Die Täter stehen häufig unter Drogeneinfluss und sind bewaffnet.
Dennoch, wer die genannten Hinweise beachtet, kann sich auch in Brasilien ohne große Sorgen aufhalten.

Der Steuersatz auf Gehälter ist in Brasilien deutlich geringer als in Deutschland. Die progressive Einkommenssteuer beträgt je nach Einkommen entweder 0 %, 15 % oder 27,5 %.

Deutsche Botschaft in Brasilien
Friedrich Prot von Kunow
Avenida das Nações, Lote 25, Quadra 807,
70415-900 Brasilia DF
Telefon: (0055 61) 34 42 70 00
Telefax: (0055 61) 34 43 75 08
Email: info.brasilia@alemanha.org.br
http://www.brasilia.diplo.de/

Botschaft der Föderativen Republik Brasilien
Herr Luiz Felipe De Seixas Corrêa
Wallstraße 57
10179 Berlin
Telefon: 030-72 62 80
Telefax: 030-72 62 83 20/21
Email: brasil@brasemberlim.de
http://www.brasilianische-botschaft.de/

Auswandern nach Argentinien

Auswandern nach Südamerika

Argentinien ist das Traumziel zum Auswandern für viele Südamerika Liebhaber. Argentinien ist mit seiner Fläche das zweitgrößte Land in Lateinamerika. Das Land hat knapp 39 Millionen Einwohner. Die Bevölkerungsdichte ist mit 14 Einwohnern pro km² eher gering.
Der Landesname stammt vom lateinischen Wort „Argentum“ für Silber. Spanische Kolonisten glaubten einst diese Ressource im Land zu finden.

Der Westen Argentiniens wird von der längsten Gebirgskette der Erde eingenommen, den Anden. Im Norden des Landes befindet sich die Trockensavanne Gran Chaco.

Die Landessprache Argentiniens ist spanisch. Die Aussprache des Spanischen unterscheidet sich jedoch stark von anderen spanisch sprechenden Ländern.

Zu den wichtigsten Städten in Argentinien gehören Buenos Aires, Córdoba, Rosario, Mendoza und San Miguel de Tucamán. Buenos Aires ist mit 12 Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste Stadt des Landes. Sie ist somit für das Land wirtschaftlich am wichtigsten und gleichzeitig die Hauptstadt. Córdoba ist mit 1,4 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt. Ein großer Teil der Produktioin von Gütern findet in Córdoba statt. Außerdem ist die älteste Universität des Landes hier vorzufinden.

In Argentinien findet man fast alle Klimazonen vor. Von tropischen, subtropischen, gemäßigten bis hin zu kalten Klimaregionen gibt es hier alles. Aufgrund der unterschiedlichsten Klimazonen variieren auch die Landschaften des Landes stark. Im Norden des Landes befinden sich die Regenwälder Argentiniens. Des Weiteren sind savannenartige Landschaften im Land vorhanden. Die Pampa wiederum ist von ausgeprägten Graslandschaften geprägt.

Genauso vielfältig wie die Flora des Landes ist auch die Fauna. Besonders im Norden des Landes leben viele verschiedene Tierarten. Verschiedene Arten von Affen, Jaguare, Nasenbären, Schlangen und Kaimane sind nur eine kleine Auswahl dieser Vielfalt.
Mehr als neunzig Prozent der argentinischen Bevölkerung stammt offiziell von Europäern ab. Von den Einwanderern aus Europa sind etwa 35 Prozent italienisch, 29 Prozent spanisch und nur drei bis vier Prozent deutsch.

Immigration ins Land findet heute sehr stark aus den benachbarten Ländern Paraguay, Uruguay, Peru und Bolivien statt. Seit Anfang der neunziger Jahre wandern auch immer mehr Europäer ein.

Deutsche, österreichische und Schweizer Staatsbürger brauchen für die Einreise kein Visum. Es genügt ein Reisepass, der noch mindestens sechs Monate gültig ist. Nach Einreise können Touristen sich auf diese Weise 90 Tage im Land aufhalten. Eine Verlängerung dieser Frist ist gegen Zahlung von 100 argentinische Dollar beim Ausländeramt möglich. Eine Aufenthaltserlaubnis bekommt man nur wenn man im Land studiert oder einen Arbeitsvertrag vorweisen kann. Somit ist die Einwanderung nach Brasilien relativ unkompliziert gestaltet.

Bewohner Argentiniens müssen Einkommensteuer zwischen 9 und 35 Prozent zahlen. Die Höhe der Steuer hängt vom Einkommen der jeweiligen Person ab. Somit ist das System wie in Deutschland progressiv gestaltet. Die Unternehmenssteuer beträgt 35 Prozent.

Argentinische Botschaft in Deutschland
Herr Enrique José Alejandro Candioti
Kleiststraße 23-26
10787 Berlin
Telefon: 030-2 26 68 90
Telefax: 030-2 29 14 00
Email: info@argentinische-botschaft.de
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Deutsche Botschaft in Kanada
Dr. Rolf Schumacher
Calle Villanueva 1055
C1426BMC Buenos Aires
Telefon: (0054 11) 47 78 25 00
Telefax: (0054 11) 47 78 25 50
Email: administracion@embajada-alemana.org.ar
http://www.buenos-aires.diplo.de/

Informationen zu Einreise und Visamodalitäten (spanisch)
http://www.mininterior.gov.ar/migraciones/